Mehrgenerationensiedlung: Wassermanagement

Das Wassermanagement

Wasser in guter Qualität ist ein kostbares Gut und jeder Bewohner in der Siedlung ist verpflichtet, schonend und bewußt damit umzugehen.

Wasserversorgung und –verteilung:
Wir unterscheiden zwischen Trinkwasser und Brauchwasser, wobei die gesetzlichen Vorschriften entsprechend DIN* und DVGW** einzuhalten sind. Das Trinkwasser wird aus eigenen Quellen oder Brunnen gespeist, die sich auf dem Siedlungsgelände befinden. Es ist ausschließlich zum Trinken und Kochen vorgesehen. Die Betriebswasserversorgung (Toiletten, Gartenbewässerung, u.a.) erfolgt durch aufbereitetes Grauwasser. Der Betrieb der Waschmaschine u.a. erfolgt auf der Kaltwasserseite mit gespeichertem Regenwasser, welches mit Brunnenwasser (Trinkwasser) nachgespeist wird, falls über längere Zeiträume kein Regen fällt. Der Betrieb von Spülmaschinen mit Weißwasser ist zumindest bei Großanlagen vorgesehen. Das Wasser soll ohne Komfortverlust und gefahrlos mehrfach verwendet werden.

Wasserentsorgung:
Schadstoffe, die beim Waschen, Spülen, Duschen, Baden, Reinigen und anderen Wasseranwendungen in dieses Medium gelangen, werden umweltschonend neutralisiert. Die Rest-Wasserentsorgung (hauptsächlich Schwarzwasser) erfolgt auf jedem einzelnen Gärtnerhof über eine Pflanzenkläranlage. Überschüssiges Wasser des Teiches und der Pflanzenkläranlage führen wir über Rigolengräben einem zentralen Teich / Wasserlauf innerhalb des Siedlungsgeländes zu. Sowohl der einzelne Teich auf dem Gärtnerhof, als auch der zentrale Teich stellen gleichzeitig Löschwasserreservoirs dar.

Erklärungen:
Brunnenwasser: Rohwasser aus der Erde,
Trinkwasser: Brunnenwasser aufbereitet nach Trinkwasserverordnung,
Grauwasser: Abfluß aus Dusche, Wanne und Waschbecken,
Betriebswasser: aufbereitetes Grauwasser,
Weißwasser: nachbehandeltes Betriebswasser,
Schwarzwasser: Abfluß aus Toilette, Spüle und Waschmaschine,

* Deutsches Institut für Normung
**DVGW: Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfachs

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